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Wissenswertes über die Ostsee

 

Die Ostsee, auch Baltisches Meer genannt, ist ein flaches Binnenmeer. Sie ist mit der

Nordsee durch die Wasserstrassen Oeresund, Grosser Belt, Kleiner Belt, Kattegat und

Skagerrak verbunden.

 

Der Salzgehalt der Ostsee setzt sich aus dem einströmenden Salzwasser der Nordsee

und dem Süßwasser der Flüsse und des Regenwassers zusammen. Er liegt zwischen

0,3 und 1,8 Prozent. Die Nordsee hat vergleichsweise 3,5 Prozent.

 

Je weiter man sich nach Osten bewegt, desto geringer wird der Salzgehalt. So

beträgt der Salzgehalt an der Küste Schleswig-Holsteins ca 1,5 bis 1,8 Prozent.

Zwischen Schweden und Finnland sind nur noch 0,3 bis 0,5 Prozent messbar.

 

Diese Daten beziehen sich auf Messungen an der Wasseroberfläche. Salzwasser

Ist jedoch schwerer als Süsswasser, was zur folge hat, das die Ostsee zwei

Wasserschichten hat. Dadurch ändert sich der Salzgehalt nicht nur von Ost nach

West sondern auch von der Wasseroberfläche zum Grund der Ostsee.

 

Vital durch Salzwasser

 

Schon bei den Griechen und Römern war die heilende Wirkung von Salzwasser

bekannt.

 

Bäder und Dampfbäder haben nicht nur eine reinigende Wirkung, sondern sie

bekämpfen auch Mitesser und Bakterien. Salzhaltiges Wasser lässt die Haut

nicht so aufquillen, was zur folge hat, das die Haut ihre natürliche Feuchtigkeit

behält.

 

Die im Salzwasser vorkommenden Mineralien werde von der Haut sehr gut

aufgenommen. Die Blutzirkulation nimmt zu und die Stärkung der unteren

Hautschichten (das Bindegewebe) wird gefördert.

 

Die desinfizierende Wirkung des Salzwassers lindern Hauterkrankungen.

 

Maße und Daten der Ostsee:

 

Fläche                            412.560 km² (BRD 356.957 km²)

Volumen                          21.631 km³ (Nordsee ca. 45.000 km³)

Süd-Nord Erstreckung       ca. 1300km

West-Ost Erstreckung       ca. 1000km

Maximale Breite               300km

Mittlere Tiefe                  52m

Maximale Tiefe                460m